Stranddorf Augustenhof

Idylle an der Ostsee – Stranddorf Augustenhof

Eigentlich beginne ich meine Artikel ja immer mit der Ankunft an einem neuen Ort. Das ist diesmal anders. Denn ich erreiche das Stranddorf Augustenhof erst am späten Abend. Es ist schon dunkel und ich bin todmüde. Deshalb packe ich nur schnell all meine Sachen in das Holzhäuschen, lege mich hin und – bin sofort eingeschlafen.
 
Am Morgen weckt mich ein komisches Geräusch. Tock Tock macht es. Was ist das denn? Und wo bin ich eigentlich? Regnet es etwa? Oder tanzt nur eine dicke Möwe Tango auf dem Dach?
 
Nach einer Weile lässt das Geräusch nach und ich höre: Nichts.
 

Stille. Wunderbare Stille.

 
Ich spähe aus dem Fenster, es ist schon etwas hell geworden. Ich inspiziere meine nähere Umgebung.
Kleine graue Holzhäuschen mit weißen Fenstern und begrüntem Dach ducken sich ringsherum in die Landschaft.
Schön sieht das aus. Ich kuschel mich nochmal in die Federn.
Mich braucht man da draußen nicht.
 

Meine Morgenroutine kann noch etwas warten.

 
Später treibt mich die Neugier aus dem Bett. Es ist Zeit für einen Erkundungsgang durch das Innere des Häuschens. Es besteht aus zwei kleinen Schlafzimmern, Bad und einem Wohnbereich mit offener Küche Esstisch und Sofaecke.
Und einem schwedischen Ofen. Überhaupt sieht hier alles nach Skandinavien aus.
 

Stranddorf Augustenhof

 
Kein Wunder: wie ich später erfahre, wurden die Häuser von einem schwedischen Hersteller gefertigt. Das Wohnzimmer öffnet sich auf eine sehr große Wiese, erst in der Ferne sind wieder Häuser erkennbar.
Für meine großstadtgeplagten Augen, die doch meistens an der nächsten Häuserwand hängen bleiben, ist diese Weite ein Genuss
 

Links vom Grün steht eine imposante Baumreihe, dahinter kann ich den Deich erkennen. Hier geht es also zum Meer.

 
Ich packe mich warm ein – es ist wirklich äußerst stürmisch da draußen – und mache mich auf den Weg.
Erst überquere ich die kleine Zufahrtsstraße, den Deich, dann einen Radweg und eine Weide. Schon stehe ich auf den Dünen.
 
Da ist sie: die Ostsee!

Stranddorf Augustenhof

 

Mehr Bilder, alle Infos und weitere Geschichten über meinen Aufenthalt, findest du im Exposé, das du dir unter diesem Link herunterladen kannst.
 

Die Fakten:

 

Highlights

Mein Highlight war das Aufwachen in kompletter Stille. Hier hat man seine Ruhe. Die Zufahrtsstraße zum Stranddorf ist privat und durch Schranken abgeriegelt. Es gibt also keinen Durchgangsverkehr. Rechts und Links grenzen Campingplätze an, die jetzt im März noch leer sind. Man nimmt sie kaum wahr.
 

Ideal für

Alleinreisende, Paare aber auch Familien. Das Häuschen der Kategorie A hat 55qm und ist auch für eine Person perfekt. Durch den Dorfcharakter der Anlage mit Gemeinschaftshaus, Café und kleinem Naturkostladen fühlt man sich gut aufgehoben.
 

Tipp

Ein Spatziergang im Abendlicht. Da wirkt das Stranddorf extrem idyllisch.
 
Außerdem: wer ganz sicher sein will, dass er hier ungestört ist, kommt am besten in der Nebensaison. Mitte März waren nur 10 der 30 Häuser besetzt und ich habe von den anderen Bewohnern nichts mitbekommen.
 

Lage

Die Anlage liegt 1,5 Autostunden nordöstlich von Hamburg zwischen Grömitz und Heiligenhafen direkt an der Ostsee. Wer mit der Bahn anreisen möchte, kann am Bahnhof Oldenburg/ Holstein mit einem Anrufbus (04362-90525) direkt bis in das Stranddorf fahren.
 

Preise

Ab 70€ pro Nacht (Nebensaison, Haustyp A 55qm), inklusive Bettwäsche, Handtücher und Endreinigung, zzgl. Nebenkosten Strom (ca. 3,60€/Tag). Preise Stand März 2017
 

Buchung und Kontakt

Familie Bollmann
Telefon: 04365/979194
http://www.stranddorf.de/
 
Mehr Bilder, alle Infos und weitere Geschichten über meinen Aufenthalt, findest du im Exposé, das du dir unter diesem Link herunterladen kannst.
 

Stranddorf Augustenhof
  1. Hast Du sehr schön beschrieben, man bekommt Lust, sich sofort eine Auszeit zu gönnen. Und was für ein schöner Ort auch für meine Natur- und Hundemenschen, da ja Hund gestattet ist und ich von Ihnen weiß, dass sie das einfache und ruhige lieben. Gleich notiert auf der Merkliste !

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