Sturm und Sterne – VORAB

Mein neuer ZENPLACE befindet sich auf einem Lavabrocken – mitten im Atlantik. Den Azoren.
Dass diese Insel etwas ganz besonderes ist, wird mir spätestens beim Landeanflug klar. Und dabei meine ich nicht die Aussicht aus dem Kabinenfenster sondern die Art und Weise, wie die Maschine von den Seitenwinden durchgerüttelt wird und nur schwer auf Kurs zu bringen ist. Der Versuch zu Landen scheitert auch promt, die Maschine startet kurz vor der Landung erneut durch und wir fliegen eine weitere dreiviertel Stunde um es nochmals zu versuchen.

 
Um es kurz zu machen: diesmal hat es geklappt und ich habe mich erleichtert an dem sonst so verhassten Klatschen der Passagiere nach dem Landen beteiligt. Denn wir standen kurz davor, wegen des Windes wieder aufs Festland zurückfliegen zu müssen.
 
Ich bin auf die Azoren gereist, weil mich Tatjana, eine Leserin von ZENPLACES, vergangenes Jahr angeschrieben und mir diesen Ort empfohlen hat. Ich war neugierig. Und als wir ankommen wird mir sofort klar, dass sich die Reise gelohnt hat.
 

 
Dieser Platz ist so erhaben schön. Ein einfaches schlichtes Haus auf einem Hügel. Ein Raum, eine Teeküche und ein Bad. Auf drei Seiten verglast. Ausgerichtet auf die sich im Minutentakt verändernde Umgebung. Hier erleben wir alles: Sonne, Wind – ja sogar Sturm, Wolken und eine Menge Sterne. Spektakulär und erstaunlich schnell im Wechsel. Grün, Blau und Lava-schwarz. Nicht nur in den Farben kraftvoll, sondern in seiner ganzen Stimmung immer wieder atemberaubend.
 

 
Ein Ort, der einem so viel Abwechslung bietet, dass man tagelang nur dasitzen und auf die Landschaft schauen möchte.
 
Eine Freundin begleitet mich für ein paar Tage. Wir stehen beide gerne früh auf und erleben fast jeden Sonnenaufgang.
Umgeben von dieser klaren und warmen Luft, die sich auch manchmal zu einem kräftigen Wind aufschaukelt und uns die mitgebrachten diffusen Gedanken aus dem Kopf weht. Ich fühle mich wach und klar, bin unternehmungslustig und entspannt. Wir lassen die Tage auf uns zukommen. Wir haben keine Agenda. Unser Plan besteht darin, jede Minute auszukosten und intensiv zu erleben.
 

 
Und wir entdecken eine Insel, die noch nicht sehr touristisch und im Oktober eher ruhig ist. Wir sehen ihre natürliche Schönheit, das spektakuläre Licht, unberührte Kraterseen und Vögel, die akrobatisch im Wind tanzen.
Lava Lava Lava überall und dazu dieses knackiges Grün.
 

 
Das Ende des Tages verbringen wir am liebsten an unserem kleinen Haus und beobachten den Sonnenuntergang. Wenn nichts mehr zu sehen ist, gibt es eine Menge zu hören: die Grillen zirpen, in der Ferne bellen Hunde und der Wind rüttelt an den Scheiben. Über uns erstreckt sich ein einzigartiger Sternenhimmel so klar und fein. Gespickt mit flüchtigen Sternschnuppen im Minutentakt.

In diesen Momenten bin ich froh und dankbar für meine unbändige Neugier, die mich zu diesen besonderen Plätzen reisen lässt.
 
Denn an einem Ort wie diesem werde ich tausendfach dafür belohnt.

 

Die Fakten:
 
Highlight:

Das Haus steht uneinsehbar auf einem kleinen Hügel. Man hat den Überblick über die weite Landschaft und der Ausblick ist so abwechslungsreich, dass man einfach Ruhe finden kann. Ich habe mir mein Buch geschnappt, um ein paar Seiten zu lesen und stellte nach einer Stunde fest, dass ich die ganze Zeit nur auf die Landschaft geschaut habe. So ist das hier.
 

Ideal für:

Alle, die den Elementen ganz nahe sein und vollkommen in den Moment eintauchen möchten. Das Haus bietet alles, was man braucht. Nicht mehr und nicht weniger. Aber vor allem die Gelegenheit, voll und ganz da zu sein und sich selbst dabei zu vergessen …
 

Besonderheit:

Einsam, inmitten wilder Natur und mit stabilem WLAN! Was in Deutschland unvereinbar scheint, ist auf den Azoren kein Problem.
Hunde sind übrigens auch willkommen. Die Besitzerin des Hauses hat selber mehrere Hunde und engagiert sich auch im Tierschutz. Ich habe meine Hündin Anouk aber zu Hause gelassen, da ich ihr den Stress mit dem Fliegen nicht zumuten möchte.
 

Tipp:

Wer Wale sehen möchte, kommt am besten im Frühjahr. Wir waren zwar mit dem Boot draußen, sind aber „nur“ Delphinen begegnet. So sympathisch diese Tiere sind, weiß ich doch aus eigener Erfahrung, wie besonders es ist, einen Wal zu sehen.
Mehr Infos dazu hier
 

Lage:

Die Azoren gehören zu Portugal und liegen etwa 2,5 Flugstunden westlich vom Festland. Die Inselgruppe besteht aus insgesamt 9 Inseln. Der ZENPLACE liegt an der Westküste der Hauptinsel Sao Miguel, in der Nähe des Ortes Mosteiros. Auf der Insel befindet sich auch der Flughafen der Hauptstadt Ponta Delgada. Weiter gehts dann mit dem Mietwagen.

Preise:

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Buchung und Kontakt:

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Mehr Bilder:

Mehr Bilder vom Inneren des Hauses und von der Insel findest du im Exposé, das du dir hier herunterladen kannst! Viel Spaß beim Träumen!